2018: Öffentliche Vernehmlassung unterstützt die zentrumsnahe Stadtentlastung
460 Stellungnahmen sind bei der Stadt eingegangen – 443 von Privatpersonen und 17 von Parteien und Interessenorganisationen. Mit 59 Prozent unterstützt eine grosse Mehrheit die Umsetzung einer zentrumsnahen Stadtentlastung. Die vorgeschlagene Variante 20 wird als beste Möglichkeit gesehen, erreicht allerdings keine Mehrheit: In 42 Prozent der Stellungnahmen wird sie befürwortet und in 50 Prozent abgelehnt. 67 Prozent derjenigen, die eine zentrumsnahe Stadtentlastung wünschen, sind für die Variante 20. Sie erreicht mit Abstand am meisten Zuspruch und wird von einem überparteilichen Komitee aus bürgerlichen Kreisen unterstützt. Die anderen sechs geprüften Entlastungsrouten erreichten nur geringe Unterstützung. Mit 15 Prozent Zustimmung erhalten flankierende Massnahmen und Tempo 30 ohne Strassenneubau die zweitgrösste Unterstützung.
Regierungsrätin Carmen Haag zum Resultat: «Die Vernehmlassung bestätigt das gemeinsame Vorhaben von Stadt und Kanton: Frauenfeld will eine Lösung zur Reduktion des Verkehrs in der Innenstadt. Und die empfohlene Variante 20 ist dafür für viele eine geeignete Linienführung.» Für Stadtpräsident Anders Stokholm ist verständlich, dass weiterhin Unsicherheit spürbar ist: «Viele stellen sich jetzt die Frage, was eine zentrumsnahe Stadtentlastung ganz konkret bewirken würde.»
Resultate der Vernehmlassung
Zentrumsnahe_Stadtentlastung-Resultate_Vernehmlassung_20181003 [PDF, 658 KB]