Stadtentlastung

Bis 2014 stand die Realisierung einer weitgehend unterirdischen Stadtentlastung im Fokus der Stadtentwicklung. Weil der Bund eine solche aber im Rahmen des laufenden Agglomerationsprogrammes finanziell nicht unterstützen kann, ist eine Umsetzung bis 2030 nicht realistisch. Die Stadtentlastung bleibt aber ein wichtiges Element des Mobilitätskonzeptes: Die Option für eine Umsetzung mit Bundesunterstützung oder Sonderfinanzierung wird langfristig offen gehalten.

Das Projekt «Stadtentlastung Frauenfeld» wird zusammen mit dem Tiefbauamt des Kantons Thurgaus geplant. Dazu wurde eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Diese beinhaltet Abklärungen zur geplanten Umfahrung, deren Finanzierung und die Prüfung von Massnahmen in einzelnen Strassenabschnitten im Stadtzentrum. Zudem wurde geklärt, welchen Beitrag ein regionales Verkehrsmanagement leisten kann. Mit der Stadtentlastung soll der Verkehr im Abschnitt Rathausplatz/Rheinstrasse/Promenade um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Der Verkehrsfluss im ganzen Zentrum soll beruhigt und Behinderungen des öffentlichen Verkehrs abgebaut werden.

Beitrag

Ziele

  • Mobilität und Erreichbarkeit im Stadtzentrum sichern
  • bis zu 50 Prozent weniger Durchgangsverkehr
  • räumliche und gestalterische Aufwertung des Stadtzentrums
  • Zusammenarbeit mit Kanton

Auftrag

  • Aufwertung der Einfallsachsen
  • Entlastung und Aufwertung der Innenstadt
  • Attraktivität für Fussgänger- und VelofahrerInnen erhöhen
  • Einsatz Verkehrsmanagement prüfen

Übersichtsplan